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KI statt Sprachkurs? Wie Übersetzungs-Apps den Mallorca-Alltag erleichtern – oder erschweren

Die KI-Übersetzung auf dem Handy erleichtert gerade im Ausland die Kommunikation – meistens zumindest.

Eroski-Filiale in Cala Ratjada: Test-Start. Ich tue so, als spräche ich kein Spanisch und schicke Google Translate vor. „Entschuldigung, haben Sie auch Sobrassada?“, spreche ich auf Deutsch in die App. „Disculpen, tienen una brazada?“, ertönt es aus dem Lautsprecher des Handys. Der junge Verkäufer schaut mich verstört an, schüttelt unsicher den Kopf. Ich wiederhole die Frage. „Sobrassada?“, fragt er – aber nur, weil er mir zugehört hat. Mein Smartphone hat schon wieder etwas von brazada gefaselt – dabei dürften Schwimmzüge im Supermarkt rar sein. Der junge Mann bringt mir die gewünschte Paprikawurst, ich lächle, gebe mich als spanischsprachig zu erkennen. „Diese Programme bringen uns noch um“, sagt er, jetzt auch lachend.



Caio Rocha

Sou Caio Rocha, redator especializado em Tecnologia da Informação, com formação em Ciência da Computação. Escrevo sobre inovação, segurança digital, software e tendências do setor. Minha missão é traduzir o universo tech em uma linguagem acessível, ajudando pessoas e empresas a entenderem e aproveitarem o poder da tecnologia no dia a dia.

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